Reverse Engineering

Für die Einführung von Orcas in einem bestehenden Datenbank-Projekt, müssen zunächst die Tabellenskripte initial erstellt werden.

Dazu steht orcas_extract zur Verfügung:

  • Erweiterbar/anpassbar
  • Nutzt Extensions
  • Basiert auf XSLT
  • Kann keine Domain-Indizes (XML-Index, Oracle-Text)
  • Quell-DB muss Orcas installiert haben.

Im Orderentry-Beispiel kann man das direkt ausprobieren, indem man ant extract ausführt. Die Tabellenskripte findet man dann unter bin_orderentry\run\extract_output.

Warum tablespace XY nocompress logging noparallel?

Generell werden beim Generieren alle Informationen mit aufgenommen, auch wenn es sich um Default-Werte handelt.

Um diese Verhalten (oder auch andere Aspekte) zu beeinflussen kann man Extensions oder XSLT benutzen.

Extension

Extensions kann man auch beim Reverse-Engineering einsetzen. Dann allerdings nur in PL/SQL (Java-Extensions sind noch nicht möglich). Eine gute Vorlage dazu ist hier zu finden: orcas_domain_extension/extensions/pa_reverse_22_remove_defaults.sql.

XSLT

Es besteht die Möglichkeit eine eigen XSLT-Datei mit anzugeben. Diese sollte die Original-XSLT-Datei (orcas_core/xslt_extract/orcas_extract.xsl) importieren (dazu <import href="orcas_extract.xsl"/> verwenden). Somit kann man die ganz normalen XSLT-Funktionalitäten nutzen, um die generierten Dateien anzupassen.